Was ist Ju-Jutsu?

Ju-Jutsu ist Sport und moderne Selbstverteidigung für Kinder und Erwachsene. Es ist praxisnah, leicht erlernbar und äußerst effektiv. Nahezu alle im Ju-Jutsu enthaltenen Elemente sind Kampfsportsystemen entnommen, die sich mit speziellen Gebieten der Selbstverteidigung auseinandergesetzt und diese perfektioniert haben. So finden sich im Ju-Jutsu Abwehr- und Schlagtechniken aus dem Karate und Kickboxen. Aber auch Wurf- und Bodentechniken aus dem Judo, Aikido und dem Brazilian Jiu-Jitsu finden sich hier wieder. Dabei liegt die Effektivität des Ju-Jutsu in der Zusammenfassung der einzelnen Elemente zu einem System.

Alle Techniken können sowohl äußerst hart als auch relativ sanft angewendet werden. Damit eröffnet sich dem Verteidiger stets die Möglichkeit, im Rahmen der gesetzlich geforderten Verhältnismäßigkeit zu bleiben.

Über allen Verteidigungstechniken steht das „ökonomische Prinzip“, d.h. „mit dem geringsten Aufwand die größtmögliche Wirkung zu erzielen“. „Wirksamkeit“ beruht dabei nicht auf Kraft oder Gewalt, sondern auf richtiger Technikanwendung und –ausführung. Alle Verteidigungstechniken sind gegen mehrere Angriffsarten anwendbar. Ziel ist es, die Bewegungsabläufe durch ständiges Training so zu automatisieren, daß die Verteidigung reflexartig abläuft. Nur so ist es auch Kleineren und Schwächeren möglich, sich gegen stärkere Angreifer zu verteidigen.

Ju-Jutsu Definition des DJJV

Ju-Jutsu ist moderne Selbstverteidigung (SV) und Zweikampfsport, der in sich Elemente unterschiedlicher Zweikampfsport- und Selbstverteidigungssysteme vereint bzw. weiterentwickelt hat. Ju-Jutsu ist ein sich ständig anpassendes System, das sich den aktuellen Gegebenheiten der Gewaltprävention, SV und des Zweikampfes öffnet und diese annimmt.